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Hoher Schneeberg

Ausgangspunkt: 
Krippen 
Sehenswert: 
Felsen des Bielatales, Schneeberg Aussichtsturm nicht verpassen, böhmische Elbtalidylle mit Felsgarnierung 
Charakter: 
steil vom und ins Elbtal, langanhaltende Steigung nach Rosenthal, heftiger Stich zum Schneeberg 
Einkehrempfehlung: 
Deutsches Haus in Cunnersdorf, Ottomühle im Bielatal, Grenzbaude in Dorf Schneeberg (Hranicní Bouda, Sneznik), auf dem Schneeberg, Zum Holzschuh in Maxdorf (Drevak, Maxicky), Samson in Niedergrund (Dolní Zleb), Ziegelscheune in Krippen 

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Start für unsere Tour ist in Krippen an der Elbe, wo wir im schmucken Örtchen den Krippenbach bergan fahren. Am Abzweig in der Mitte des Dorfes rechts steil hinauf nach Kleinhennersdorf und dort links und etwas flacher nach Papstdorf. In der Ortsmitte links eine schmale Straße hügelig über die Felder. An der nächsten Straßenkreuzung rechts hinab nach Cunnersdorf. Diesen Ort durchfahren wir immer schön bergab an einem Bächlein. Etwa 2 km nach dem Dorf links einen ansteigenden Forstweg, der Winterleitenstraße, mit grüner Markierung. So gelangen wir nach Rosenthal.

 

Im Ort rechts und sausend bergab zur Schweizermühle im felsenumstandenen Bielatal. Hier links, an der Ottomühle vorbei und immer weiter das leicht ansteigende idyllische Tal hinauf. An einem markanten Abzweig links in den Dürrebielegrund, erst leicht und später steiler, hinauf bis zum Grenzübergang wo wir scharf rechts nach Böhmen abbiegen.

 

Auf dem Forstweg, nach etwa 1 km, kommen wir zu einer Kreuzung der Autostraße. Hier rechts abbiegend erreichen wir bald Dorf Schneeberg (Sneznik). Das Dörfchen durchradeln wir bis zur Kreuzung an der die Kammwegbaude (Hrebenova Bouda) steht. Hier links. Unser Tagesziel, der Hohe Schneeberg (Decinski Sneznik) thront nun direkt über uns.

 

Den vergossen Schweiß der letzten Meter hinauf zur Bergankunft entlohnen herrliche Aussichten! Wunderschön reizt die Landschaft ringsum unseren Blick, den wir am Besten vom Turm genießen können: Im Westen die Ausläufer des Erzgebirges und der Dresdner Elbkessel, im Norden die Tafelberge und Erhebungen des Elbsandsteingebirges gefolgt vom Kreibitzer und Lausitzer Gebirge sowie den Kegeln des Böhmischen Mittelgebirges im Osten und Süden. Weiter geht es ab dem Gasthaus auf dem nordöstlich abfallenden, grün und rot markierten Wanderweg. Dieser ist recht schmal und teilweise felsig und steil, so dass wir einige Strecken wohl schieben oder tragen müssen. An einer Kreuzung, schon unterhalb des Schneeberges links. Nach 2 km kommen wir nur mit grüner Markierung, auf die Straße Tetschen - Schneeberg.

 

Wir verlassen die grüne Marke und fahren rechts auf der Autostraße Richtung Tetschen. Auf diesem stetig fallenden Asphaltband gelangen wir bald in Maxdorf (Maxicky) an. Wir müssen hier links von der Hauptstraße, um in die Ortsmitte zu einer Wanderwegkreuzung zu kommen.

 

Und ab Maxdorf haben wir vier Varianten für die Abfahrt ins Elbtal:

1. Etwas länger (+ 10 km) über die Autostraße nach Tetschen.

2. Eine mittlere, steile Variante über die blaue Markierung nach Tschirte (Certova Voda).

3. kürzer, aber auch steil und schön mit der gelben Markierung nach Niedergrund (Dolni Zleb).

 

Für die 1. bis 3. Variante ist der Elberadweg unsere vorgezeichnete Strecke zurück nach Krippen.

 

Die 4. Variante ist über das Böhmische Tor (Ceska Brana) am Zschirnstein nach Reinhardtsdorf und Krippen.

Druckversion   zuletzt bearbeitet am:  22.04.2010
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